27. Feb. - 1. März 2026: Sofia Coppola !
Sofia-Coppola-Reihe in der Kinowerkstatt St. Ingbert
Drei Filme – drei Tage – eine unverwechselbare Handschrift
Die Kinowerkstatt St. Ingbert widmet sich Ende Februar 2026 dem Werk einer der prägendsten Regisseurinnen des modernen Autorenkinos: Sofia Coppola. In einer dreitägigen Filmreihe werden drei zentrale Werke der US-amerikanischen Filmemacherin gezeigt, die sich durch ihre poetische Bildsprache, feinsinnige Charakterzeichnungen und wiederkehrende Themen wie Isolation, Identität und Entfremdung auszeichnen. Die Veranstaltungsreihe wird vom Regisseur und Filmproduzenten Roman Redzimski kuratiert.
Sofia Coppola hat sich seit Beginn der 2000er-Jahre als eigenständige Stimme im internationalen Kino etabliert. Ihre Filme erzählen leise, atmosphärische Geschichten, die weniger auf Handlung als auf Stimmungen, innere Konflikte und zwischenmenschliche Spannungen setzen. Die ausgewählten Werke geben einen facettenreichen Einblick in ihr Schaffen – vom opulenten Historienfilm bis zum intimen Großstadtporträt. Die Kuration durch Roman Redzimski ordnet die Filme in Coppolas Gesamtwerk ein und eröffnet neue Perspektiven auf ihre filmische Handschrift.
Den Auftakt der Reihe bildet am Freitag, den 27.02.2026, um 18 Uhr der Film „Marie Antoinette“ (2006). In dieser unkonventionellen Annäherung an die französische Königin zeichnet Coppola ein modernes Porträt einer jungen Frau zwischen Luxus, Einsamkeit und gesellschaftlichen Erwartungen. Der Film besticht durch seine visuelle Opulenz, einen zeitgenössischen Soundtrack und einen bewusst subjektiven Blick auf eine historische Figur.
Am Samstag, den 28.02.2026, ebenfalls um 18 Uhr, folgt „Somewhere – Verloren in Hollywood“ (2010). Der Film erzählt von einem erfolgreichen Schauspieler, der in der Oberflächlichkeit des Hollywood-Lebens feststeckt, bis die Beziehung zu seiner Tochter neue Perspektiven eröffnet. Mit minimalistischer Erzählweise und ruhigem Tempo thematisiert Coppola existentielle Leere, Nähe und Verantwortung. Der Film wurde unter anderem mit dem Goldenen Löwen der Internationalen Filmfestspiele von Venedig ausgezeichnet.
Den Abschluss der Reihe bildet am Sonntag, den 1.03.2026, um 15 Uhr der vielfach prämierte Film „Lost in Translation: Zwischen den Welten“ (2003). In der Geschichte zweier Fremder, die sich in Tokio begegnen, verdichten sich zentrale Motive von Coppolas Kino: Einsamkeit, kulturelle Fremdheit und die Suche nach Verbindung. Als Teil der von Roman Redzimski kuratierten Reihe bildet der Film einen thematischen Höhepunkt und rundet das Programm ab.
Mit dieser von Roman Redzimski kuratierten Sofia-Coppola-Reihe lädt die Kinowerkstatt St. Ingbert dazu ein, das Werk einer außergewöhnlichen Regisseurin neu oder wiederzuentdecken und sich auf ein Kinoerlebnis einzulassen, das leise Töne anschlägt und lange nachwirkt.
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