Programm vom 19. - 23. März 2026 !
"One battle after another" (Fr. 20. März, 19 Uhr; Mo. 23. März, 19 Uhr)
"Chronos – Fluss der Zeit" (Sa. 21. März, 19 Uhr; So. 22. März, 19 Uhr)
"One battle after another"
Der Film "One Battle After Another" (2025) von Regisseur Paul Thomas Anderson ist eine Mischung aus Politthriller, Action-Krimi und Familiendrama. Er basiert auf dem Roman Vineland von Thomas Pynchon aus dem Jahr 1990.
In dem satirischen 160-Minuten-Thriller sind die USA ein faschistoider Polizeistaat, in dem christliche Nationalisten Amerika wieder groß machen wollen.
Mittendrin: Bob Ferguson (Leonardo DiCaprio) als verwirrter Einzelkämpfer. Einst Teil einer militanten Rebellengruppe, muss er erst wieder lernen, wie das eigentlich funktioniert, die Sache mit der Gegenwehr. Seit vor 16 Jahren eine Guerilla-Aktion gründlich schiefgelaufen ist, versteckte sich der alleinerziehende Sprengstoffexperte mit seiner Teenagertochter in einem Waldhaus irgendwo im Nirgendwo. Alkohol und Drogen haben sein Hirn vernebelt, paranoid ist er obendrein.
Jetzt ist er auf der Suche nach seiner entführten Tochter und seinem weggekifften Verstand, andererseits auf der Flucht vor einem über Leichen gehenden Colonel (Sean Penn).
Info zum Film: https://kinowerkstatt.de/de/filme/detail/12634/
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Chronos - im Lauf der Zeit.
Der ehemalige DEFA-Regisseur Volker Koepp bereist und dokumentiert seit 1972 die Region, die er Sarmatien nennt. Dieses Gebiet östlich der Weichsel zwischen der Ostsee im Norden und dem Schwarzen Meer im Süden ist Volker Koepps filmisches Zuhause - ein weitläufiges Areal auf der Landkarte, in das sich die Kamera nicht allzu oft verirrt. Dass Volker Koepp in seinen Dokumentarfilmen immer wieder zu denselben Orten und Menschen zurückkehrt, ist für den 1944 geborenen Regisseur nichts Ungewöhnliches.
„Chronos“, sein neuer Film ist eine mehr als dreistündige Reise nach Osteuropa, eine Wiederbegegnung mit Landschaften und Menschen und eine Kontemplation über den Zustand des Kontinents. Absolut sehenswert!
Passenderweise heißt sein jüngster Film „Chronos“. Dieser Titel bezieht sich auf den aus der antiken Mythologie entlehnten altgriechischen Namen für seinen Lieblingsfluss Memel, "Chronos", wie der Gott der Zeit. Wie bei vielen Filmen Koepps, muss man aber auch bei diesem Film Zeit ins Kino mitbringen. „Seit 1972 bin ich für Filme neben meinen Dreharbeiten zwischen Elbe und Oder, wie etwa in Wittstock, auch in Sarmatien unterwegs“, sagt Koepp über Chronos, der viele Ausschnitte aus Koepps alten Filmen enthält. Denn der in Stettin geborene und in Ost-Berlin aufgewachsene Dokumentarist ist nicht nur ein weiteres Mal an die Orte früherer Filme zurückgekehrt, er verschränkt die alten und die neuen Aufnahmen auch meisterhaft miteinander. Mehr als drei Stunden dauert dieser Dokumentarfilm, 198 Minuten, um genau zu sein. Und doch ist keine einzige davon zu viel. Der Film wird als die Summe seines Lebenswerks betrachtet.
Info zum Film: https://kinowerkstatt.de/de/filme/detail/12670/
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