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2026-10-27

Programm vom 29. Oktober - 3. November 2026 !

Programm vom 29. Oktober - 3. November 2026 !
"Eye in the Sky" (Do. 29. Okt. 19 Uhr; So. 1. Nov.16 Uhr))
"Naza" (Fr. 30. Okt. 19 Uhr; So. 1. Nov. 19 Uhr)
"Aheds Knie" (Mo. 2. Nov. 19 Uhr)
"Terre rouge - Topographie du poète" (Mi. 4. Nov. 19 Uhr)

Eye in the Sky

Im israelischen Dokumentarfilm Naza berichtet ein anonymer insider, dass in seiner Aufklärungseinheit der „Film Eye in the Sky“ zu Ausbildungszwecken gezeigt würde. So bringt man Menschen dazu, dass sie bereit sind, Zivilisten zu töten. Man lernt sie an, ihre menschlichen Gefühle zu unterdrücken und das zu tun, was angeblich getan werden muss. 

Info zum Film: https://kinowerkstatt.de/de/filme/detail/12786/

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Naza

Israelische Militärangehörige beschreiben die technisierte Tötungsbürokratie in Gaza. Der in Venedig preisgekrönte Dokumentarfilm ist politisch dringlich und formal streng – bleibt in seinen Zuspitzungen aber fragwürdig." (Thomas Abeltshauser, epdfilm)

NAZA - filmanalyse - online

Info zum Film: https://kinowerkstatt.de/de/filme/detail/12790/

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Aheds Knie

Der Spielfilm "Aheds Knie" stammt von dem israelischen Filmregisseur Nadav Lapid, der sich trotz aller Verzweiflung mit Israel verbunden fühlt. In seinem autofiktionalen Film steht der Regisseur Y (ausgesprochen Yud) (Avshalom Pollak) im  MIttelpunkt, der seinen Film, »der in Berlin« war, auf Einladung in einer Bibliothek in einem Wüstenkaff in der Arava - Wüste zeigen soll. Y ist ein zynischer Typ, den man nur in den Videobotschaften an die krebskranke Mutter als liebevoll erlebt, der ansonsten aus seinem Groll auf seine Heimat keinen Hehl macht. »Der Verlust der Seele dieses Landes und seine Verrohung? Das seinen armseligen Verstand auch noch feiert? Das genau ist das Thema des Films«

Info zum Film: https://kinowerkstatt.de/de/filme/detail/12788/

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„Die Kinowerkstatt trägt mit diesen drei Filmen ihrem – und als alleinverantwortlichem Programmgestalter auch meinem – humanistischen Selbstverständnis Rechnung. Thematisiert werden die inneren Bruchlinien der israelischen Gesellschaft. Es geht darum zu verhindern, dass die Projektion allein von „Naza“ statt Aufklärung über (bekannte) massive israelische Kriegsverbrechen in Gaza vor allem emotionale Überwältigung bewirkt, gerade vor dem aktuellen Hintergrund der Wahlen in Israel. Der auf anonymen Aussagen von 24 israelischen Soldaten und Geheimdienstoffizieren beruhende Film beschäftigt sich nicht nur mit den Bombardierungen des Gazastreifens durch Israel infolge des 7. Oktober 2023, sondern mit dem Mechanismus, der ihnen vorausging: der Sammlung von Informationen, der Auswahl der Ziele, der Einschätzung der Zahl der Zivilisten, die möglicherweise getroffen werden könnten, und der Frage, was als gerechtfertigter „Kollateralschaden“ gilt.
Der Film stellt an die israelische Gesellschaft (und an uns) die tiefere Frage nach der Moral einer Gesellschaft, die die Verletzung Unschuldiger als „Kollateralschaden“ bezeichnet. Doch noch bevor der Film in Israel gezeigt wurde, waren seine Regisseure bereits einer Diffamierungskampagne ausgesetzt. Sie wurden als Verräter bezeichnet und beschuldigt, „den Soldaten der israelischen Armee geschadet“ zu haben. Auch die Äußerungen offizieller Sprecher und Regierungsminister scheinen die im Film erhobenen Vorwürfe zu bestätigen: Nach israelischen Schätzungen beispielsweise waren etwa ein Drittel der in Gaza Getöteten Hamas-Kämpfer. Mit anderen Worten: Zwei Drittel der Getöteten waren Zivilisten oder andere Nichtkombattanten – was die Frage aufwirft, was unter „Kollateralschaden“ eigentlich zu verstehen ist, oder ob es nur darum geht, es einer Gesellschaft zu erleichtern, sich ihrer moralischen Verantwortung angesichts der schrecklichen Entgrenzung des Krieges zu entziehen.“
Wolfgang Kraus (Kinowerkstatt)

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Grenzblick - Festival:

Terre rouge– Topographie du poète ist ein dokumentarischer und musikalischer Essayfilm des luxemburgischen Regisseurs Fränz Hausemer aus dem Jahr 2025. Das Werk widmet sich als feinfühliges Porträt dem Leben und Schaffen des exzentrischen, alternden Dichters und Filmemachers Gaston Rollinger, der als Chronist des Wandels in seiner Heimatregion fungierte. 

Der Luxemburger Regisseur Fränz Hausemer präsentiert den Film persönlich.

Info zum Film: https://kinowerkstatt.de/de/filme/detail/12789/

 


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Die Kinowerkstatt St. Ingbert ist eine nichtkommerzielle Spielstelle, die sehenswerte aktuelle sowie kulturell und filmgeschichtlich wichtige Filme zeigt.

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