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2026-09-23

Programm vom 24. - 28. Sept. 2016 !

Kinowerkstatt St. Ingbert: Programm vom 24. - 28. Sept. 2016 !

"Vaterland" (Do. 24. Sept., 19 Uhr; Mo. 28. Sept., 19 Uhr)
"Geliebte Köchin" (Eröffnung der Lammwoche) (Fr. 25. Sept. 19 Uhr)
"Ida" (Sa. 26. Sept. 19 Uhr)
"Cold War - Breitengrad der Liebe" (So. 27. Sept. 19 Uhr)  

Vaterland

"Vaterland" wurde Mai 2026 im Hauptwettbewerb des Filmfestivals von Cannes uraufgeführt und gewann dort den Preis für die beste Regie. Thomas Mann (gespielt von Hanns Zischler) kehrt nach 16 Jahren Exil zurück, um zwei Goethe-Preise entgegenzunehmen: einen im westdeutschen Frankfurt (amerikanische Zone) und einen im ostdeutschen Weimar (sowjetische Zone).

Thomas Mann reist gemeinsam mit seiner Tochter Erika (Sandra Hüller) in einem Buick von der amerikanisch besetzten Zone (Frankfurt am Main) bis in die sowjetisch kontrollierte Zone (Weimar). Der Anlass ist das 200. Jubiläum von Johann Wolfgang von Goethe, bei dem Mann in beiden Teilen des geteilten Landes Reden halten soll.

Nicht jeder heißt Mann in der Bundesrepublik willkommen, auch in der Pressekonferenz taucht die Frage auf, ob er seine Emigration nicht als Verrat an Deutschland sehe – und was er denn eigentlich als seine Heimat betrachte. Und in der SBZ versucht ihn der Leiter des Kulturbunds Johannes R. Becher für die Politik der späteren DDR zu vereinnahmen.

Zugleich gibt es einen Konflikt mit der Tochter, der diese Reise nicht behagt, die überhaupt nicht verstehen kann, dass Thomas Mann sich diesem Zeremoniell hingeben will und dass er jetzt wirklich glaubt, derjenige zu sein, der das "Gute Deutschland" repräsentieren muss und der mahnende Worte spricht und Richtungen aufzeigt, in die man gehen kann.

Info zum Film: https://kinowerkstatt.de/de/filme/detail/12762/

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"Geliebte Köchin" zur Eröffnung der Lammwoche 2026 !

Ganze 20 Jahre kocht Eugénie (Juliette Binoche) bereits für den berühmten Gastronomen Dodin Bouffant (Benoît Magimel). Nach dieser langen Zeit ist aus ihrer anfänglich rein geschäftlichen Beziehung mehr geworden. Aus der gemeinsamen Liebe für gutes Essen entstand eine warmherzige Liebe füreinander. Dodin möchte Eugénie schließlich zu seiner Frau machen. Doch sie denkt erstmal gar nicht ans Heiraten und möchte sich ihre Freiheit bewahren. Also heckt Dodin einen verführerischen Plan aus, für den er sich selbst an den Herd stellen muss…

Adaption des Romans „La Vie et la passion de Dodin-Bouffant, gourmet“ von Marcel Rouff.

Info zum Film: https://kinowerkstatt.de/de/filme/detail/12270/
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Ida

Der Oscar-prämierte Spielfilm „Ida“ (2013) des polnischen Regisseurs Paweł Pawlikowski handelt von der jungen Novizin Anna, die im Polen der 1960er-Jahre kurz vor ihrem endgültigen Ordensgelübde eine erschütternde Wahrheit über ihre eigene Identität und ihre Familie erfährt.
International erlangte das Drama große Aufmerksamkeit durch seine kunstvolle Inszenierung: Er wurde komplett in starken Schwarz-Weiß-Bildern im fast quadratischen, klassischen 4:3-Format (1,37:1) und mit weitgehend statischer Kamera gedreht.„Ida“ gewann unter anderem den Europäischen Filmpreis und wurde 2015 als Bester fremdsprachiger Film mit dem Oscar ausgezeichnet.

Info zum Film: https://kinowerkstatt.de/de/filme/detail/12766/

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Cold War - der Breitengrad der Liebe

Im Jahr 1949 reist der Musiker Wiktor durch polnische Dörfer, um traditionelle Volksmusik aufzunehmen. Er gründet ein Folklore-Ensemble, das schnell zum Aushängeschild des kommunistischen Regimes wird. Bei den Auditions lernt er die temperamentvolle Zula kennen, und die beiden verlieben sich tief ineinander.

Während das Regime die Musik zunehmend für politische Propaganda missbraucht, plant Wiktor die Flucht. Bei einer Gelegenheit in Berlin flieht er in den Westen. Zula jedoch bleibt zunächst in Polen zurück

Der Film zeichnet sich durch seine visuelle Poesie aus. Paweł Pawlikowski hat ihn komplett in stilsicherem Schwarz-Weiß und im fast quadratischen 4:3-Format gedreht. Eine tragende Rolle spielt zudem die Musik, die sich im Laufe der Jahre vom traditionellen polnischen Volksgesang hin zu Pariser Jazz wandelt und die innere Zerrissenheit der Charaktere widerspiegelt.

Info zum Film: https://kinowerkstatt.de/de/filme/detail/12767/


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Die Kinowerkstatt St. Ingbert ist eine nichtkommerzielle Spielstelle, die sehenswerte aktuelle sowie kulturell und filmgeschichtlich wichtige Filme zeigt.

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