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2026-05-19

Kinowerkstatt St. Ingbert: Programm vom 21. -  25. Mai 2026 !

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Kinowerkstatt St. Ingbert: Programm vom 21. -  25. Mai 2026 !

"Die reichste Frau der Welt" (Do. 21. Mai, 19 Uhr; So. 24. Mai, 19 Uhr
"Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster" (Fr. 22. Mai, 19 Uhr)
"Father Mother Sister Brother" (Sa. 23. Mai, 19 Uhr; Mo. 25. Mai, 19 Uhr OmU)

Die reichste Frau der Welt

In „Die reichste Frau der Welt“ (Originaltitel: La femme la plus riche du monde) von Regisseur Thierry Klifa spielt Isabelle Huppert eine unnahbare, aber tief einsame Milliardärin. Die 60-Jährige hat unermesslichen Reichtum, ist aber einsam. Das ändert sich, als sie den deutlich jüngeren, extravaganten Fotografen und Schriftsteller Pierre-Alain Fantin (Laurent Lafitte) kennenlernt. Zwischen den beiden entsteht eine Liaison, bei der sich der charmante Künstler seine Zuneigung mit astronomischen Geldsummen und luxuriösen Geschenken, Lebensversicherungen, Bargeld und Kunstwerken (u.a. von Picasso und Matisse) im Gesamtwert von schätzungsweise einer Milliarde Euro teuer bezahlen lässt. 
Mariannes Tochter Frédérique (Marina Foïs) sieht in dem Künstler einen skrupellosen Parasiten. Sie beginnt einen erbitterten Krieg gegen den Eindringling, um das Familienerbe zu schützen und ihre Mutter vor dem finanziellen und emotionalen Missbrauch zu bewahren.
Die Erbschleicher-Geschichte im absoluten Luxusmilieu, ist stark an den realen französischen Skandal rund um die L’Oréal-Erbin Liliane Bettencourt angelehnt.
Info zum Film: https://kinowerkstatt.de/de/filme/detail/12711/

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Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster

Der Ambulante Ökumenische Hospizdienst Saarpfalz zeigt am Freitag um 19 Uhr den Spielfilm „Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster“.

Der Film erzählt einfühlsam und zugleich humorvoll von Leben, Abschied und menschlicher Nähe. Im Mittelpunkt steht die eigenwillige Fotografin Karla (Iris Berben), die nach der Diagnose einer unheilbaren Krebserkrankung ihre letzten Monate selbstbestimmt gestalten möchte. Erst durch den ehrenamtlichen Sterbebegleiter Fred (Godehard Giese) und dessen sensiblen Sohn Phil (Claude Heinrich) entstehen unerwartete Begegnungen, die allen Beteiligten neue Perspektiven auf das Leben eröffnen.

Der preisgekrönte Roman von Susann Pásztor sowie die gleichnamige Verfilmung von Till Endemann verbinden Ernsthaftigkeit mit Leichtigkeit und erzählen ohne Pathos von Freundschaft, Verlust und Lebensfreude.

Die Vorführung findet am Vorabend des ersten bundesweiten Ehrenamtstags statt, der unter dem Motto „Für dich. Für uns. Für alle.“ steht.

Der Eintritt ist frei.
Info zum Film: https://kinowerkstatt.de/de/filme/detail/12538/

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Father Mother Sister Brother

Jim Jarmuschs neuer Film „Father Mother Sister Brother“ 
Jim Jarmuschs neuer, extrem hochkarätig besetzter Film „Father Mother Sister Brother“ ist ein minimalistischer Episodenfilm, typisch für Jarmusch. Er feierte seine Premiere bei den Filmfestspielen von Venedig 2025, wo er mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet wurde.
In drei eigenständigen Kapiteln untersucht Jarmusch die komplexen, oft distanzierten Beziehungen zwischen erwachsenen Kindern und ihren Eltern:
In der ersten Episode besuchen die Geschwister Jeff (Adam Driver) und Emily (Mayim Bialik) ihren verwitweten, etwas kauzigen Vater (Tom Waits) in einer abgelegenen Hütte.
In der zweiten Episode treffen sich die ungleichen Schwestern Lilith (Vicky Krieps) und Timothea (Cate Blanchett) zum steifen, jährlichen Teetermin bei ihrer dominanten Mutter (Charlotte Rampling), einer berühmten Autorin.
Die dritte Episode, »Sister Brother«, spielt in Paris: Das Zwillingspaar (Indya Moore und Luka Sabbat) räumt die Wohnung seiner bei einem Flugzeugabsturz verstorbenen Eltern aus und stellt dabei fest, wie wenig es eigentlich über sie wusste.
Soviel sei verraten: Die inhaltlich unabhängigen Geschichten sind durch visuelle und akustische Details verbunden, wie etwa in Zeitlupe vorbeigleitende Skater, eine Rolex-Uhr oder die Farbe Dunkelrot in der Kleidung der Figuren. Dabei geht es um Entfremdung, Sprachlosigkeit und die Erkenntnis, dass man lebenslang das Kind seiner Eltern bleibt, egal wie distanziert das Verhältnis ist...
Am Montag in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
Info zum Film: https://kinowerkstatt.de/de/filme/detail/12704/


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Die Kinowerkstatt St. Ingbert ist eine nichtkommerzielle Spielstelle, die sehenswerte aktuelle sowie kulturell und filmgeschichtlich wichtige Filme zeigt.

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